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Wir - Der Verein FC SANS PAPIERS - DIE BUNTEN - arbeiten seit mehreren Jahren an der Vision "Fussball für friedliche Integration". Mit unserem Fussballspiel eröffnen wir nicht nur den Spielern Perspektiven in der Aussichtslosigkeit des Asylalltags und bringen ein wenig mehr "Normalität" in ihr Leben, in dem Diskriminierung, Kriminalisierung und Ablehnung - wie es der Fall Arigona Z. gezeigt hat - allgegenwärtig sind, sondern bieten auch der Mehrheitsgesellschaft notwendige Impulse der Diversität, um ein reziprokes Integrationsverständnis unserer ständig mehr werdenden globalisierten Vergemeinschaftung und Vergsellschaftung zu implementieren.
Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ist persönliches soziales Engangement gefragt, aber natürlich auch finanzielle Mittel, die wir ausschliesslich aus Spenden und Zuwendungen von Euch, unseren Wegbegleiter/innen für ein neues Österreich erhalten.
Gerade die Ereignisse der letzten Monate zeigen uns umso mehr, wie wichtig und notwendig jeder Beitrag ist.
Nur durch ein Miteinander können wir uns von diesem "verkorksten System" der endlosen Verschärfung der Massnahmen abwenden. Ohne Eure Unterstützung wäre vieles von dem, was wir bereits erreicht haben, schlichtweg nicht möglich gewesen, wofür wir mehr als dankbar sind. Viele Herausforderungen liegen aber noch vor uns, bitte unterstützt uns auch weiterhin auf unserem Weg, der nicht immer einfach ist.
Alle finanziellen Mittel kommen ausschliesslich den Spielern zugute, u.a. fĂĽr Ausgaben in den Bereichen:
Anwaltskosten Verpflegung Fahrtkosten
Schiedsrichter Trainer PlatzgebĂĽhren Trikots
Jene unter Euch, die neben dem Studium, Job und Sonstigem Fussball als Hobby betreiben, um fit zu bleiben, möchten wir einladen mit uns zu trainineren und mit einem Spielerpass Matches zu bestreiten. Das ist für uns eine gelungene o.e. reziproke Integration!
FC SANS PAPIERS - DIE BUNTEN BAWAG P.S.K. BLZ 14000 Kto. 01010823044
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Last Updated on Friday, 30 July 2010 07:25 |
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Aktionstage 4. und 5. Mai 2010 - Abschiebung nach Nigeria verhindern |
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AKTIONSTAGE 4.+5.MAI 2010 - ABSCHIEBUNGEN NACH NIGERIA VERHINDERN SOLIDARITÄT MIT FC SANS PAPIER
Bitte zahlreich weiterleiten und veröffentlichen!
Di., 4.Mai2010 ab 12 Uhr Kundgebung und Demonstration vorm PAZ (polizeianhaltezentrum) Rossauerlände 7-9
Di., 4.Mai um 19 Uhr eine Kundgebung und Aktionen am Flughafen Wien Schwechat
Mi., 5.Mai angemeldete Kundgebung von 7 Uhr - 24 Uhr bei PAZ (Rossauerlände7-9)
Mi., 5.Mai um 16 Uhr Kundgebung Uni-Rampe (U2 Schottentor), anschliessend Großdemonstration zum Schubhäfen Rossauerlände 7-9 --------------------------------------------------------------------- Es findet morgen am 4. Mai ab 12:00 ein Kundgebung und Demonstration vor der Rossauerlände statt. Um die Charterabschiebung von 20 Personen zu blockieren.
eine weitere Kundgebung ist um 19 Uhr am Flughafen Wien Schwechat angemeldet, da nach offiziellen Angaben die Massenabschiebung nach Nigeria gegen 20 Uhr stattfinden soll.
Kommt zahlreich, bildet Bezugsgruppen, passt aufeinander auf. Bringt Musikinstrumente, Transparente,...
Rechtshilfe Nummer wird noch bekanntgegeben.
Schaut wegen aktuellen Update auf: at.indymedia.org oder ruft das Infotelephon an
Infotelefon (Dispatch): 0680 / 1102175
Die nächste Frontex-Sammelabschiebung wurde für Dienstag 4. Mai angesetzt, es gibt Informationen dass die Abschiebung um 20:00 in Wien Schwechat stattfinden soll. Davon akkut betroffen sind mehr als 20 Menschen, unter anderem zwei Mitglieder des Fußballvereins FC Sans Papiers, die derzeit im PAZ Rossauer Lände inhaftiert sind und von da aus, am Mittwoch, zum Flughafen Schwechat gebracht werden sollen.
Am Donnerstag, den 29. April 2010, fand während eines Traings des antirassistischen Fussballvereins FC Sans Papiers („Ohne Papiere“) auf der Marswiese, eine Razzia mit einem riesigen Polizeiaufgebot statt. Nach der Einvernahme wurden 14 Spieler wieder freigelassen, 1 Spieler und der Trainer wurden in Schubhaft genommen. Aufgrund seiner sexuellen Orientierung könnte dem Trainer bei einer Abschiebung nach Nigeria die Todesstrafe drohen. Der 21-jährige Spieler ist seit seinem 15. Lebensjahr in Österreich. Ihnen wurde eine Abschiebung noch in der selben Nacht angedroht. Daraufhin wurde vor dem Polizeianhaltezentrum am Hernalser Gürtel schnell eine Soli-Kundgebung organisiert, an der zwischen 300 und 400 Menschen teilnahmen. Als einer der Festgenommenen in einem Kastenwagen der Polizei erkannt wurde, wurde das Fahrzeug für ca. 2 Stunden blockiert. Die Polizei prügelte schließlich den Wagen frei und nahm 42 Menschen vorübergehend fest. Die Betroffenen wurden nicht abgeschoben, sondern ins PAZ Rossauer Lände überstellt.
Es fand am nächsten Tag, den 30.April 2010 eine weitere Soli-Kundgebung vor dem Gefängnis statt. Am 1. Mai um 13:00 sollte es zu einer Solidemo beim Marcus-Omofuma-Denkmal kommen. Ca. 200 Menschen versammelten sich vor Ort und wurden von der Polizei gekesselt. Klar war der Wille erkennbar, jede politische Meinungsäußerung zu unterbinden. Hier gab es keine Festnahmen. Als jedoch einige Menschen per U-Bahn zur Rossauer Lände fuhren, und sich dort durch Rufe und Transparente bemerkbar machten, zog ein großes Polizeiaufgebot auf und 7 Menschen wurden zur Identitätsfeststellung vorübergehend festgenommen. Währenddessen sitzen die Fussballspieler gemeinsam mit mehr als 20 anderen Menschen, die ebenfalls nach Nigeria abgeschoben werden sollen, weiter in Schubhaft.
Laut Information des Vereins Ute Bock werden diese seit 2 Wochen widerrechtlich gefangengehalten.
Am 5. Mai finden auĂźerdem weitere vereinzelte Abschiebung statt.
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Last Updated on Tuesday, 04 May 2010 14:01 |
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Beitrag auf der Webseite www.gruene.at |
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Steinhauser zu Abschiebung der Sans Papiers: Beratung rechtswidrig eingeschränkt
„Offensichtlich werden bei der Abschiebung der beiden nigerianischen Hobbykicker des FC Sans Papiers rechtsstaatliche Vorschriften mit den Füßen getreten“, kritisiert Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen.
Mehr unter: http://www.gruene.at/menschenrechte/artikel/lesen/61598/
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